Meine erste einfache Kompakt-Pocketkamera bekam ich im Alter von 11 Jahren von meinen Eltern geschenkt. Die erste eigene Spiegelreflexkamera besaß ich dann mit 13 Jahren. Meine Eltern wussten wohl nicht, was sie da taten...;-)
Da mein Vater auch schon immer gerne fotografierte, ermöglichten meine Eltern mir meine Leidenschaft und unterstützten mich stets so gut es ging.
Mit 14 Jahren stand dann für mich fest, dass ich Fotografin werden wollte und von da an war meine Kamera natürlich immer mit dabei. Egal, ob auf Reisen oder bei ungeübten Shootings im  "zusammengezimmerten, provisorischen Studio" mit meinen damaligen Schulfreundinnen.


Pferde und Menschen jedoch waren schon immer "Mein Thema".
Der Mensch und das Pferd können so eine vertrauensvolle Verbindung und Freundschaft eingehen, dass es einfach herrlich ist, diese Situation für immer auf Fotos festzuhalten.
Ich versuche über meine Fotos die Dinge aus meinem Blickwinkel zu zeigen, zu erklären. Ich selbst versuche Dinge und Zusammenhänge über die Fotografie zu verstehen, indem ich meine Betrachtung auf etwas wende, das genaue Beobachtungsgabe erfordert. Mal braucht es mehr, mal weniger Zeit dafür. Man kann es nicht erzwingen kreativ zu sein, man fühlt es einfach und handelt oft intuitiv.
Das Medium Fotografie ist für mich nicht immer rational, das Know-how und die Technik dagegen schon.


Obwohl ich im Anschluss an mein Studium noch eine Ausbildung zur Huforthopädin für Pferde machte, versuchte ich immer, meine kreative Arbeit nicht zu vernachlässigen, im Gegenteil, sie durch die neu gewonnenen Erkenntnisse zu bereichern. Auch der intensive Umgang mit meinem Pferd, welches ich seit 2005 mein eigen nenne, hilft mir, den Blick insbesondere auf Flora und Fauna zu verfeinern.

Für mich gibt es nichts Schöneres als mit meiner Kamera "neue Welten" zu entdecken und einen kurzen Moment, der so vergänglich ist, für immer einzufangen!
 

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